SGSB GmbH
Servicezentrum Gesundheit Südbrandenburg

Ihr Partner in Sachen Versorgungsmanagement

Versorgungsmanagement

Unsere Philosophie von Versorgungsmanagement

Die SGSB strukturiert ihr Leistungsangebot auf folgenden Ebenen:

  • Information, Beratung
  • Beratung mit unterstützender Ausführung
  • Komplexe Fallsteuerung

Alle Ebenen des Leistungsangebotes basieren auf interner und externer Netzwerkarbeit. Auf der ersten Ebene werden Informationen systematisch, auf Recherchen gestützt und auf den Einzelfall bezogen durch die SGSB vorgehalten oder eruiert und direkt an den Klienten oder an den anfragenden Koordinationsarzt weitergeleitet. Es handelt sich hierbei in der Regel um Informationen, zu denen kein einfacher und strukturierter Zugang seitens der Nachfrager gegeben ist. Die Beratungsebene der SGSB bezeichnet eine nächsthöhere Ebene der Informationsweitergabe. Auf dieser Ebene (sog. CM I) werden gegenüber dem Anfrager verschiedene Leistungsangebote oder Optionen auf ihre Eignung, Qualität und Effizienz bezüglich der angegebenen Wünsche erörtert. Der Anfrager entscheidet ohne weitere Unterstützung durch die SGSB über die zu treffende Wahl und führt alle weiteren notwendigen Schritte selbstständig aus.

Die nächste Ebene (CM II) wird dann beschritten, wenn sich im Laufe der Beratung erweist, dass der Anfrager bei der Entscheidung oder Umsetzung der Beratungsinhalte weiterer Unterstützung bedarf und diese Unterstützung auch nachfragt. Der Unterstützungsbedarf kann sich dabei von weiteren Informationen oder Beratungen, über Vermittlungen von Dienstleistern, Selbsthilfegruppen, Koordinierungsstellen etc., bis hin zur Überleitung in die nächsthöhere Ebene der komplexen Fallsteuerung erstrecken. Die unterstützende Ausführung besteht in erster Linie in vermittelnden, einführenden Kontaktaufnahmen oder Kontaktanbahnungen sowie in der Identifizierung von möglichen Leistungsansprüchen und deren professioneller Artikulation.
Die komplexe Fallsteuerung definiert eine Ebene (CM III), auf der sich Unterstützungsbedarf in komplexen Problemlagen abzeichnet. Sowohl die Problemlagen als auch die aus ihnen abzuleitenden Bedarfe lassen sich in der Regel im ersten Zugang nicht eindeutig feststellen und bedürfen mehrerer Analyseschritte. Zudem sind an der Bearbeitung der Bedarfe und Problemlagen mehrere Professionen, Versorgungsbereiche oder Dienstleistungssektoren zu beteiligen. Die dafür notwendigen Abstimmungsprozesse werden durch das CM gefördert und die erforderlichen Einzelleistungen in enger Abstimmung zwischen Klienten und Koordinationsarzt organisiert. Dabei wird die Kommunikation zwischen den Beteiligten im Rahmen des CM mittels standardisierter Instrumente unterstützt und damit eine kooperative Qualität gesichert. Insbesondere das Leistungsprofil der komplexen Fallsteuerung kann nur erbracht werden, wenn die übergeordnete Ebene - das Netzwerk Management - entsprechende Ergebnisse vorweisen kann. Diese sind - und hier schließt sich der Kreis zu den anderen Ebenen - vor allem ein gelungenes Informationsmanagement, die Vernetzung qualitativ geeigneter Anbieter und die einzelfallbezogene Koordination in einem „virtuellen multiprofessionellen Team" aus den Sektoren Medizin, Pflege, Rehabilitation, Altenhilfe, Sozialhilfe, alltagspraktische Hilfen.